Letzte Änderung:       12.10.2018

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      Landesjagdverband Rheinland-Pfalz e.V.

   Kreisgruppe Mainz-Bingen

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Jagdliches Brauchtum

Jagdhornbläsercorps Kur-Mainz

Seit dem Mittelalter werden in den ersten Novembertagen von den Jägern Gottesdienste mit Jagdhornklängen gefeiert. Wir tun dies im Gedenken an unseren Schutzpatron, den Hl. Hubertus, dessen Gebeine am 3. November 743 in St. Peter in Lüttich feierlich heiliggesprochen wurden. Wir gedenken ihm an folgenden Terminen:

Hubertusmesse der Kreisgruppe Mainz-Bingen
Mainzer Dom, Samstag, 3. November um 17 Uhr
Jagdhornbläsercorps Kur-Mainz, Kur-Mainzer Hubertusmesse
von A. Frey und H. Hefner
Zelebrant: Dr. Franz-Rudolf Weinert

Hubertusmesse der Pfarrgemeinde Nieder-Olm
Pfarrkirche Nieder-Olm, Sonntag, 4. November um 10.45 Uhr
Jagdhornbläsercorps Kur-Mainz, Ehrenfelser Hubertusmesse
Arrangement von P. Woehl
Zelebrant: Pfarrer H. Hilsbos

Hubertusmesse des Hegering Waldalgesheim - Bingen
Rochuskapelle Bingen, Freitag, 9. November um 19 Uhr
Jagdhornbläsercorps Kur-Mainz, Rheinhessische Hubertusmesse
Arrangement von P. Woehl
Zelebrant: Pater E. Theisen

Wir laden Sie und Ihre Familie herzlichst ein, mit den Gemeinden und uns die Hubertusmesse zu feien.

E. CLOSHEN, Obmann

Jagdhornbläsercorps Kur-Mainz

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65 Jahre Jagdhornbläsercorps Kur-Mainz

50 Jahre Parforcehorngruppe Kur-Mainz

In der damaligen Kreisgruppe Mainz gründete 1953 Rudolf Kreis nachweislich mit weiteren interessierten Jägern ein Jagdhornbläsercorps,  aus dem sich in der Folgezeit kontinuierlich das Jagdhornbläsercorps Kur-Mainz entwickelte.  Dieser Zusammenschluss dürfte daher mit zu den Ältesten Vereinigungen von Jagdhornbläsern in Rheinland-Pfalz gehören.
In den nun zurückliegenden nahezu sieben Jahrzehnten hat das Jagdhornbläsercorps abwechslungsreiche Zeitläufe erlebt.  Beim Rückblick auf die zurückgelegten Etappen und die mannigfaltigen Entwicklungen, die Höhen und Tiefen einer Bläsergemeinschaft,  ergibt sich eine durchwegs zufriedene Genugtuung über das Erreichte und Erlebte. Die vielen unvergesslichen Begebenheiten waren nur möglich,  weil die Beteiligten sich mit großer Hingabe, beharrlicher Begeisterung und ehrlicher Kameradschaft dem Jagdhornblasen und der Jagdmusik widmeten.  Vieles war nicht einfach, jedoch die zuversichtliche Gewissheit, sich einer schönen Sache zu widmen, half, viele schwierige Vorhaben zu meistern.  Zur Umsetzung waren und sind natürlich gute musikalische Leiter die zielbewusste Voraussetzung. Glücklicherweise standen und stehen diese,  beginnend von Emil Spill über Alfred Kruschel, Adalbert Frey und Annette Roos bis hin zu Peter Woehl dem Bläsercorps beständig und erfolgreich zur Verfügung.

Höhepunkte waren sicherlich die über 25 Jahre währenden Teilnahmen an den rheinland-pfälzischen Landeswettbewerben seit 1976,  bei denen sich das Corps 15-mal in Folge als Landeserste in den Meisterklassen A und G qualifizieren und noch weitere beachtliche  Platzierungen belegen konnte. Auch die Entscheidung, sich ab 1968 dem Blasen des Parforcehorns in Es zu widmen, war nicht nur mutig,  sondern eröffnete neue Entfaltungsmöglichkeiten, die Jagdmusik zu pflegen. Unvergesslich sind die vielen Hubertusmessen,  seit 50 Jahren im Mainzer Dom, insbesondere 1987 die Uraufführung der Kurmainzer Hubertusmesse, die die bemerkenswerte Tatkraft  und Komponierfreude des langjährigen Obmanns Heinrich Hefner und des Hornmeisters Adalbert Frey bekundet, an der Fortentwicklung  des neuen Brauchtums richtungsweisend mitzuwirken. Ungezählt bleiben die vielen Auftritte zu frohen und traurigen Anlässen.  Diese musikalischen Darbietungen haben die Darstellung des Waidwerks in der Öffentlichkeit nachhaltig zustimmend prägen können.  Die Verpflichtung, gute Traditionen zu bewahren und ein lebendiges Brauchtum zu pflegen, war und ist den Kurmainzern stets ein Leitgedanke ihres Handelns.
Das Jagdhornblasen erfährt seine Vollendung in einer vom erklärten Anspruch überzeugten Gemeinschaft.  Dies war das Motiv vieler Jahrgänge von Bläsern, und es bleibt zu hoffen, dass auch die nachfolgenden Jahrgänge  diesem anspruchsvollen und selbst auferlegten Motiv folgen werden.

E. CLOSHEN, Obmann

 

[Jagdliches Brauchtum]