Letzte Änderung:       21.11.2018

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      Landesjagdverband Rheinland-Pfalz e.V.

   Kreisgruppe Mainz-Bingen

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Jagdliches Brauchtum

Jagdliches Brauchtum

Ich wünsche allen Jagdhornbläserinnen und -bläsern sowie deren Angehörigen ein schönes, geruhsames Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Mit kräftigem Waidmannsheil


E. CLOSHEN, Obmann für das jagdliche Brauchtum



Jagdhornbläsercorps Kur-Mainz

Festliches Jubiläumskonzert in Sponheim

Die Initiative Soonwald e.V. ist regional im Lützelsoon, im Großen Soon, im Binger Wald sowie in angrenzenden Gebieten tätig und verfolgt bessere und zukunftweisende Fortschritte in den Bereichen Schutz der Natur, Bewahren des historischen Erbes und Förderung und Entwicklung der Soonwaldregion. In diesem Jahr kann sie auf 25 Jahre erfolgreiches Wirken zurückblicken.

Dies war auch der Anlass, das 25-jährige Bestehen mit einem festlichen Konzert in der ehrfurchtgebietenden Örtlichkeit der Klosterkirche Sponheim angemessen zu feiern. Das Gotteshaus aus der Hochromanik des 12. Jahrhunderts bot den musikalisch Agierenden, der Gregorianischen Frauenschola aus Heidelberg und den Kurmainzer und Gollenfelser Parforcehornbläsern einen beeindruckenden akustischen Hintergrund.

Das dargebotene bläserische Repertoire hinterließ die fast 400 Zuhörer beeindruckt und gerührt. Dabei war das Musikstück "Highland Cathedrale" eine Hommage an Anlass und Räumlichkeit. Der mitgesungene Choral "Großer Gott, wir loben Dich" verband Zuhörer und Bläser nach zwei Stunden Programm zu einer innerlich verbundenen Gemeinschaft. Zum gemütlichen Ausklang gab es eine "Vesper nach Rezepten der Heiligen Hildegard" und wohlschmeckenden Nahe-Wein.

H. VOLKEMER, Schriftführer des Jagdhornbläsercorps Kur-Mainz


Das Jagdhornbläsercorps Kur-Mainz möchte sich bei allen Freunden und Unterstützern für die geleistete Arbeit in diesem Jahr bedanken. Wir wünschen Ihnen allen ein friedvolles Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

E. CLOSHEN, Obmann für das Jagdhornbläsercorps Kur-Mainz

Jagdhornbläsercorps Kur-Mainz

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65 Jahre Jagdhornbläsercorps Kur-Mainz

50 Jahre Parforcehorngruppe Kur-Mainz

In der damaligen Kreisgruppe Mainz gründete 1953 Rudolf Kreis nachweislich mit weiteren interessierten Jägern ein Jagdhornbläsercorps,  aus dem sich in der Folgezeit kontinuierlich das Jagdhornbläsercorps Kur-Mainz entwickelte.  Dieser Zusammenschluss dürfte daher mit zu den Ältesten Vereinigungen von Jagdhornbläsern in Rheinland-Pfalz gehören.
In den nun zurückliegenden nahezu sieben Jahrzehnten hat das Jagdhornbläsercorps abwechslungsreiche Zeitläufe erlebt.  Beim Rückblick auf die zurückgelegten Etappen und die mannigfaltigen Entwicklungen, die Höhen und Tiefen einer Bläsergemeinschaft,  ergibt sich eine durchwegs zufriedene Genugtuung über das Erreichte und Erlebte. Die vielen unvergesslichen Begebenheiten waren nur möglich,  weil die Beteiligten sich mit großer Hingabe, beharrlicher Begeisterung und ehrlicher Kameradschaft dem Jagdhornblasen und der Jagdmusik widmeten.  Vieles war nicht einfach, jedoch die zuversichtliche Gewissheit, sich einer schönen Sache zu widmen, half, viele schwierige Vorhaben zu meistern.  Zur Umsetzung waren und sind natürlich gute musikalische Leiter die zielbewusste Voraussetzung. Glücklicherweise standen und stehen diese,  beginnend von Emil Spill über Alfred Kruschel, Adalbert Frey und Annette Roos bis hin zu Peter Woehl dem Bläsercorps beständig und erfolgreich zur Verfügung.

Höhepunkte waren sicherlich die über 25 Jahre währenden Teilnahmen an den rheinland-pfälzischen Landeswettbewerben seit 1976,  bei denen sich das Corps 15-mal in Folge als Landeserste in den Meisterklassen A und G qualifizieren und noch weitere beachtliche  Platzierungen belegen konnte. Auch die Entscheidung, sich ab 1968 dem Blasen des Parforcehorns in Es zu widmen, war nicht nur mutig,  sondern eröffnete neue Entfaltungsmöglichkeiten, die Jagdmusik zu pflegen. Unvergesslich sind die vielen Hubertusmessen,  seit 50 Jahren im Mainzer Dom, insbesondere 1987 die Uraufführung der Kurmainzer Hubertusmesse, die die bemerkenswerte Tatkraft  und Komponierfreude des langjährigen Obmanns Heinrich Hefner und des Hornmeisters Adalbert Frey bekundet, an der Fortentwicklung  des neuen Brauchtums richtungsweisend mitzuwirken. Ungezählt bleiben die vielen Auftritte zu frohen und traurigen Anlässen.  Diese musikalischen Darbietungen haben die Darstellung des Waidwerks in der Öffentlichkeit nachhaltig zustimmend prägen können.  Die Verpflichtung, gute Traditionen zu bewahren und ein lebendiges Brauchtum zu pflegen, war und ist den Kurmainzern stets ein Leitgedanke ihres Handelns.
Das Jagdhornblasen erfährt seine Vollendung in einer vom erklärten Anspruch überzeugten Gemeinschaft.  Dies war das Motiv vieler Jahrgänge von Bläsern, und es bleibt zu hoffen, dass auch die nachfolgenden Jahrgänge  diesem anspruchsvollen und selbst auferlegten Motiv folgen werden.

E. CLOSHEN, Obmann

 

[Jagdliches Brauchtum]